Autodesk Vault Einführung
Vault ist das Produktdatenmanagement (PDM) für die Konstruktion: Inventor- und AutoCAD-Dateien liegen an einer Stelle, mit Versionen, Rechten und Freigaben. Wir führen Vault Schritt für Schritt bei laufendem Betrieb ein.


Mit Vault arbeitet das Konstruktionsteam auf einem Stand
Jede Datei wiederfinden
Sie finden Bauteile über Titel, Beschreibung oder Artikelnummer und sehen, wo jedes Teil verbaut ist.
Gemeinsam arbeiten ohne Überschreiben
Solange jemand ein Bauteil bearbeitet, ist es für andere gesperrt. Jede Änderung bleibt nachvollziehbar.
Automatische Fertigungsunterlagen
Auf Wunsch richten wir ein, dass PDF, DXF und STEP bei jeder Freigabe entstehen. Niemand muss mehr an den Export denken.
Vault einführen, während die Konstruktion weiterarbeitet
Eine Vault-Einführung läuft bei uns in fünf Schritten. Wir beginnen mit dem Wichtigsten und rüsten nach, was Sie später brauchen.
Zielbild klären, bevor wir einrichten
Im Erfassungsworkshop analysieren wir, wie Ihre Konstruktion heute mit ihren Daten arbeitet. Wir fragen auch, wo es hingehen soll, etwa zu einer späteren ERP-Anbindung, damit wir im ersten Schritt nichts verbauen. Daraus entsteht ein Soll-Konzept: was zuerst kommt und was später folgt.
Ablage, Rechte und Freigaben einrichten
Wir bauen die Ablagestruktur auf, legen fest, wer worauf zugreift, und richten Freigaben und Lebenszyklen ein. Bibliotheken für Normteile und eigene Komponenten bekommen einen festen Platz, auf den alle zugreifen. Auf Wunsch kommen automatische Exporte und Benachrichtigungen bei der Freigabe dazu.
Bestehende Daten in die neue Struktur übernehmen
Gemeinsam legen wir fest, welche Daten mit welcher Historie in Vault übernommen werden. Der Aufwand hängt von drei Größen ab:
- Umfang Ihres heutigen Datenbestands
- Anteil davon, der gepflegt übernommen werden soll
- Tiefe der Einrichtung
Auch aus anderen PDM-Systemen wie Autodesk Productstream Professional, Siemens Teamcenter, PRO.FILE oder SOLIDWORKS PDM übernehmen wir Daten; was davon mitkommt, klären wir im Erfassungsworkshop.
Key-User schulen, dann im Parallelbetrieb starten
Ihre Key-User lernen Vault in einer Schulung und arbeiten als Erste damit. Im Parallelbetrieb wechselt das übrige Team nach und nach, die bisherige Ablage bleibt so lange in Gebrauch.
Für Administratorinnen und Administratoren gibt es zusätzlich die Schulung Vault Professional: Administration.
Produktiv starten und nach Bedarf ausbauen
Mit dem Produktivstart arbeitet Ihr Team ganz in Vault. Danach bauen Sie Vault aus, sobald Sie mehr brauchen, etwa um automatische Exporte bei der Freigabe oder die Anbindung an Ihr ERP-System. Auf einheitlichen CAD-Standards kann später die Konstruktionsautomatisierung aufsetzen.
Klären wir, wo Ihre Vault-Einführung beginnt

Im Erstgespräch schauen wir auf Ihre heutige Ablage und Ihr Ziel. Danach wissen Sie, womit Sie anfangen und was der erste Schritt umfasst.

Was Vault kann und was dazugehört
Funktionen, Lizenzen, Zugänge ohne CAD-Lizenz und Erweiterungen: die Einzelheiten für Ihre Entscheidung.
Was Vault im Konstruktionsalltag übernimmt
- Suche über Eigenschaften: Titel, Beschreibung und Artikelnummer sind durchsuchbar.
- Verwendungsnachweis: was in einer Baugruppe steckt und wo ein Bauteil überall verbaut ist.
- Sperre: Ein Bauteil in Bearbeitung ist für andere gesperrt; sie sehen und öffnen es weiterhin.
- Historie: wer wann was geändert hat und in welchem Stand eine Baugruppe ausgeliefert wurde.
- Verknüpfungen: Beim Verschieben und Umbenennen bleiben die Referenzen zwischen Dateien erhalten.
- Rechte, Freigaben und Lebenszyklen: wer worauf zugreift und nach welchem Revisionsschema freigegeben wird.
- Automatische Exporte: Auf Wunsch entstehen bei der Freigabe PDF, DXF und STEP. Wie teuer ein vergessener Export werden kann, zeigt ein Fall aus unserer Praxis: Hundert Teile wurden nach einer nicht aktualisierten Zeichnung gefertigt.
Vault Basic zum Einstieg, Vault Professional im Ausbau
Vault Professional bringt Lebenszyklen, Revisionen und den Thin Client mit und lässt sich um automatische Exporte bei der Freigabe und die Anbindung an Ihr ERP-System erweitern. Die Lizenzen erhalten Sie bei uns zum selben Preis wie direkt bei Autodesk.
Vault Basic ist Bestandteil der Product Design & Manufacturing Collection und nicht einzeln erhältlich; nutzen darf es nur, wer eine Collection-Lizenz hat. Es verwaltet alle Dateitypen mit Sperre, Historie und Suche. Rechte lassen sich nur vereinfacht vergeben, Lebenszyklen, Revisionen, Thin Client und automatische Exporte fehlen, und Vault Basic lässt sich weder programmieren noch an ein ERP-System anbinden. Für den Einstieg lässt es sich vereinfacht installieren, auch auf einem Arbeitsplatzrechner ohne Server.
Zugriff für alle, die nicht konstruieren
- Thin Client: die Weboberfläche von Vault Professional, ohne eigene Lizenz. Mitarbeitende lesen im Browser, was sie brauchen; Sie legen fest, was sichtbar ist, etwa nur freigegebene Stände.
- Vault Office: eine eigene Lizenz für alle, die Dokumente selbst verwalten, ohne mit Konstruktionsdaten zu arbeiten. Wer im Einkauf Angebote und Datenblätter ablegt, bearbeitet Word-, Excel- und andere Office-Dokumente in Vault und gibt sie frei; Konstruktionsdaten bleiben dabei gesperrt.
Add-ins von AURON für Inventor und Vault
Unsere PowerTools für Inventor und Vault ergänzen den Autodesk-Standard:
- Exporte in weiteren Formaten, darunter Parasolid
- Dateinamen und Ablageort frei wählbar, etwa für Ihr ERP-System oder ein Laufwerk der Arbeitsvorbereitung
- Dokumente abhängig von Eigenschaften, zum Beispiel ein DXF nur für Blechteile
- eine Eingabemaske für Sachdaten mit Pflichtfeldern je Teileart, damit etwa das Material nicht erst kurz vor der Fertigung fehlt
Mit CAD2CLD übertragen Sie freigegebene Daten statusgesteuert an Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox oder Box, gefiltert nach Dateityp: etwa nur die DXF-Dateien für den Lieferanten, der die Teile lasert.
Beide Add-ins gibt es als Testversion für 30 Tage.
Vault ist die Grundlage für ERP, Standards und PLM
Wann welcher Schritt für Ihr Team dran ist, entscheiden Sie selbst. Die ERP-Anbindung folgt häufig erst, wenn Vault im Konstruktionsalltag eingespielt ist.
Schnittstelle: Daten direkt ins ERP
CAD2ERP überträgt Artikel, Stücklisten und Dokumente aus Vault, und Ihr ERP-System ruft Daten über eine REST-Schnittstelle live ab. Die Schnittstelle lässt sich an jedes ERP-System anpassen.
Standards: Einheitlich konstruieren
Mit festen Vorlagen, Bibliotheken und Arbeitsweisen in Inventor arbeitet Ihr Team nach denselben Regeln. Vault stellt die zentrale Ablage bereit, aus der alle diese Standards beziehen.
PLM: Abteilungen verbinden
Vault verwaltet die Daten der Konstruktion. Abläufe über Abteilungen hinweg, etwa dass Arbeitsvorbereitung und Controlling von einer Freigabe erfahren, steuert ein PLM-System mit Fusion Manage, das auf Vault aufsetzt.

Unternehmen, die ihre CAD-Umgebung mit uns aufgebaut haben
Wie Kunden die Zusammenarbeit erleben: schnelle Antworten und eine feste Ansprechperson, von der Beratung bis zur Umsetzung.
„Wir haben einen zuverlässigen Partner in der Nähe gesucht, der uns im Bereich CAD-Anwendungen beraten und bei der Implementierung unterstützen kann. […] Von AURON bekommen wir immer schnell eine Antwort.“
Tobias Floymayr
Projektleiter und Systemadministrator, GETA mbH
„Wir haben unsere CAD-Infrastruktur mit Inventor und AutoCAD Architecture neu aufgesetzt. Einer der wichtigsten Vorteile bei AURON ist, dass wir einen persönlichen Ansprechpartner haben und immer den persönlichen Kontakt führen können, um so schnell zur Lösung zu kommen.“
Joanna Schreyögg
Geschäftsführerin, Wilhelm Kristen GmbH + Co. KG, Ottobeuren-Ollarzried
Eine Ansprechperson von der Analyse bis zum Ausbau

Unsere Berater kommen aus der Konstruktionspraxis und kennen Inventor und Vault aus eigener Arbeit. Sie erreichen sie direkt.

Häufige Fragen zu Autodesk Vault
Antworten zu Einstieg, Versionen, Datenübernahme, Partnerwahl und Zugriff ohne CAD-Lizenz.
Autodesk Vault lohnt sich schon ab dem ersten CAD-Arbeitsplatz: Sie suchen Dateien über ihre Eigenschaften und sehen, wo ein Bauteil überall verbaut ist. Ab zwei Personen kommt die Dateisperre dazu, sodass niemand die Arbeit eines anderen überschreibt. Sie beginnen mit dem Wichtigsten und erweitern Vault später um Freigaben, automatische Exporte oder die Anbindung an Ihr ERP-System.
Vault Basic reicht für eine gemeinsame Ablage mit Versionen, Dateisperre und Suche; Vault Professional brauchen Sie, sobald Sie Freigaben mit Lebenszyklen und Revisionen steuern, Mitarbeitenden ohne CAD-Lizenz Lesezugriff im Browser geben oder Vault an ein ERP-System anbinden wollen. Vault Basic ist Bestandteil der Product Design & Manufacturing Collection und nur mit einer Collection-Lizenz nutzbar. Automatische Exporte bei der Freigabe und eigene Programmierungen sind nur mit Vault Professional möglich.
Ja, Daten aus anderen PDM-Systemen lassen sich in Autodesk Vault übernehmen; AURON hat das unter anderem schon aus Autodesk Productstream Professional (PSP), Siemens Teamcenter, PRO.FILE, SOLIDWORKS PDM, COSCOM und kundenspezifischen PDM-Lösungen gemacht. Wie aufwendig die Übernahme ist, hängt davon ab, was aus dem Altsystem mitkommen soll, neben den Dateien etwa Metadaten, Artikeldaten und die Historie, und wie gut die vorhandenen Daten sind. Defekte Daten reparieren oder optimieren wir dabei nicht, und Dateien aus anderen CAD-Systemen wie CATIA übernehmen wir so, wie sie sind, ohne sie in das Inventor-Format zu konvertieren. Weil sich mit dem neuen PDM-System meist auch die Arbeitsabläufe ändern, ist die Umstellung ein eigenes Projekt, das wir gemeinsam mit Ihnen planen.
Mit AURON bekommen Sie Lizenz und Einführung von Autodesk Vault aus einer Hand, und die Lizenz kostet bei uns dasselbe wie direkt bei Autodesk. Wir richten Ablage, Rechte und Freigaben passend zu Ihren Abläufen ein, übernehmen Ihre bestehenden Daten und schulen Ihr Team. Ihre Ansprechpersonen kennen Inventor und Vault aus der Konstruktionspraxis und bleiben auch nach dem Produktivstart für Sie da.
Ja, mit dem Thin Client von Vault Professional lesen Mitarbeitende ohne CAD-Lizenz die Daten im Browser, ohne eigene Lizenz. Sie legen fest, was dort sichtbar ist, etwa nur freigegebene Stände. Wer selbst Dokumente wie Angebote oder Datenblätter ablegen und bearbeiten soll, etwa im Einkauf, erhält eine Lizenz für Vault Office; Konstruktionsdaten bleiben dabei gesperrt.