CAD-Standards und CAD-Automatisierung für die Konstruktion

Wir richten Inventor für Ihr ganzes Team einheitlich ein und automatisieren wiederkehrende Konstruktionen: von Vorlagen und Richtlinien bis zum Konfigurator. Sie können klein anfangen und jeden Schritt einzeln beauftragen.

Einheitlich konstruieren, Wiederkehrendes automatisieren

Weniger Nacharbeit

Mit einheitlichen Vorlagen sehen Zeichnungen und Modelle bei allen gleich aus. Was darin festgelegt ist, vergisst niemand.

Wissen bleibt im Team

Neue Konstrukteure arbeiten sich mit Konstruktionsrichtlinien schneller ein. Bewährtes bleibt, wenn Erfahrene gehen.

Varianten schneller anbieten

Ihr Team erzeugt Standardkonstruktionen aus Parametern, beantwortet Anfragen schneller und hat Zeit für Neues.

Sechs Stufen, die wir in Ihrem Team einführen

Fehlen Ihrem Team einheitliche Vorlagen und Konstruktionsrichtlinien, richten wir sie zuerst ein. Danach führen wir die CAD-Automatisierung Stufe für Stufe ein: mit Parametern, iLogic und Konfiguratoren.

Vorlagen, Stile und Bibliotheken für alle gleich einrichten

Damit jedes neue Dokument schon dieselben Einstellungen hat, gleich welcher Konstrukteur es anlegt, richten wir Inventor für Ihr ganzes Team ein, auf Wunsch samt Ihren Bibliotheken. Zum Beispiel:

  • Vorlagen mit Schriftfeld, Rahmen und Ihrem häufigsten Material
  • Stile für Darstellung und Bemaßung, auch nach Vorgabe Ihres Auftraggebers
  • Mehrsprachige Zeichnungen, etwa Blatt 1 Deutsch, Blatt 2 Englisch
  • DXF aus der Blechabwicklung, passend für Laser und Biegemaschine
  • Inhaltscenter mit Ihren zugelassenen Normteilgrößen und Artikelnummern
  • Zentrale Projektdatei für Vorlagen, Stile und Bibliotheken
  • Benutzeroberfläche und Menüband nach Ihren Abläufen

Konstruktionsrichtlinien und Sachdaten nach der Arbeitsweise Ihres Teams

Wir sehen uns an, wie Ihr Team heute konstruiert, und leiten daraus Konstruktionsrichtlinien ab. Was sich bei Ihnen bewährt hat, gilt danach für alle Konstrukteure, auch für neue im Team. Typische Festlegungen:

  • Skizzen immer auf der Ebene XY
  • Bohrungen mit dem Bohrungsfeature
  • Rotationssymmetrische Teile als Drehelement auf festgelegter Achse
  • Suche nach vergleichbaren Teilen vor jeder Neukonstruktion
  • Benennungen aus Vorschlagslisten
  • Pflichtfelder je Teileart in der Sachdatenmaske unserer PowerTools

Wer bei Ihnen Inventor betreut, lernt in der Schulung Inventor Professional: Administration und Systemanpassung, Vorlagen und Einstellungen selbst zu pflegen.

Varianten mit Parametern und iParts, ohne Programmierung

Für die Variantenkonstruktion bringt Inventor eigene Funktionen mit, ganz ohne Programmierung. In Beratung und Schulung zeigen wir Ihrem Team, bei welchen Teilen sie sich lohnen.

  • Parameter statt fester Maße: je Variante neue Werte, dasselbe Modell
  • iParts: Varianten eines Teils in einer Tabelle, wie im Inhaltscenter

Arbeiten Sie mit Fusion, klären wir im Gespräch, was davon gilt.

Wie Ihr Team Parameter und iParts selbst einsetzt, lernt es in der Schulung Inventor Professional: Variantenkonstruktion mit Modellzuständen, iParts und iAssemblies.

Wenn-dann-Regeln mit Inventor iLogic

Mit iLogic legen Sie Regeln direkt in Inventor an, etwa: Wenn Kunde X, dann Farbe Gelb. Ihr Team schreibt die Regeln nach einer Schulung selbst, oder wir schreiben sie für Sie.

  • Regeln im Editor von Inventor, aus vorgefertigten Bausteinen
  • Einstieg für alle, die schon ein Excel-Makro geschrieben haben
  • Zentrale Bereitstellung, damit alle dieselben Regeln nutzen

Mit jeder weiteren Regel rechnet Inventor nach einer Änderung länger, und Regeln können sich widersprechen, vor allem wenn niemand mehr den Überblick über alle hat. Dann ist ein eigener Konfigurator der nächste Schritt.

Die Regeln selbst zu schreiben, lernt Ihr Team in der Schulung Inventor Professional: Variantenkonstruktion mit iLogic.

Eigener Konfigurator für Ihre Produktfamilie

Ein eigener Konfigurator konstruiert Ihr Produkt nach Ihren Regeln; wir entwickeln ihn für Ihre Produktfamilie. Ihre Konstrukteure legen die Regeln fest und lösen Sonderfälle von Hand – Kunden automatisieren bewusst nur „80 Prozent“.

  • Konstruktion aus Ihren Parametern, mit Artikelnummern und Stücklisten
  • Exporte als PDF, DXF, STEP und SAT
  • Bedienung auch ohne Konstruktionskenntnisse
  • Programmierung über die offene Schnittstelle von Inventor
  • Variantengenerator aus unseren Add-ins als Zwischenstufe

Online-Konfigurator anbinden, bis in Angebot und Fertigung

Mit einem Online-Konfigurator stellen Ihre Kunden ihr Produkt selbst zusammen; wir verbinden ihn mit einer Automatisierung, die es konstruiert. Sind Ihre Konstruktionen ausreichend standardisiert, können Angebotsunterlagen für Standardprodukte weitgehend ohne manuelle Arbeit erstellt werden. Ihre Konstruktionsabteilung wird dadurch merklich entlastet. Ablauf einer Anfrage:

  1. Online-Konfiguration durch Ihren Kunden
  2. Übernahme der Konfigurationsdaten
  3. Konstruktion in Inventor nach Ihren Regeln
  4. Zeichnungen und Austauschformate wie PDF, STEP und SAT
  5. Export der Ergebnisse, etwa in Ihr Angebot

Auf Wunsch erzeugt die Automatisierung auch die Produktionsdateien, und Sie fertigen nach der Bestellung direkt.

Finden wir heraus, welcher Schritt zu Ihrem Team passt

Portrait eines Mannes mit dunklem, zurückgekämmtem Haar und Vollbart, der ein schwarzes, button-up Hemd trägt und in die Kamera lächelt.

Im Erstgespräch erfahren Sie, womit Sie am sinnvollsten beginnen; dafür sehen wir uns Ihre heutigen Abläufe in der Konstruktion an.

Portrait eines Mannes mit dunklem, zurückgekämmtem Haar und Vollbart, der ein schwarzes, button-up Hemd trägt und in die Kamera lächelt.

Vier Projekte und was sie gebracht haben

Vier Hersteller, deren Konstruktion wir mit Bibliotheken, iLogic-Regeln oder Konfiguratoren automatisiert haben, und wie viel Arbeit sie damit sparen.

Erst Bibliotheken, dann Regeln

Ein Hersteller baut immer wieder Förderbänder mit zwei Bandarten, drei Motorenarten und fünf Motorausrichtungen. Vor dem Projekt konstruierte das Team jede Neuanfrage von Grund auf: vier bis fünf Tage je Anfrage, allein die Ausrichtung der Motoren dauerte teils anderthalb Stunden.

Zuerst haben wir Bibliotheken für Schienen, Bänder und Motoren angelegt und die Motorausrichtungen vordefiniert, darauf aufbauend iLogic-Regeln eingerichtet. Für die Standardkonfiguration, auf der die kundenspezifische Konstruktion aufsetzt, braucht das Team jetzt im Durchschnitt zweieinhalb bis drei Tage weniger. Wir bauen die Automatisierung weiter aus.

Vom halben Tag auf eine Viertelstunde

Bei einer Produktfamilie aus der Fördertechnik mit vielen variablen Parametern dauerte die Konstruktion einer Produktausführung einen halben bis ganzen Tag. Mit dem Konfigurator, den wir dafür entwickelt haben, steht die komplett fertige Konstruktion nach zehn Minuten bis einer Viertelstunde.

Im nächsten Schritt erzeugt der Konfigurator auch die Fertigungszeichnung.

Der Endkunde konfiguriert selbst

Bei einem Schachthersteller stellen Endkunden ihren Schacht in einem Online-Konfigurator aus Ringen, Aufsätzen und Deckeln zusammen. Die Automatisierung, die wir daran angebunden haben, übernimmt die Konfiguration über Vault und konstruiert den Schacht.

Daraus erzeugt sie das Angebotsblatt mit einem PDF des konfigurierten Schachts, die Austauschformate SAT und STEP sowie die Produktionsdateien. Bestellt der Endkunde, produziert der Hersteller direkt, ohne dass ein Konstrukteur eingreift.

Eine Minute Konstruktion, ohne Konfigurator

Löschwasserbarrieren sitzen an Toreinfahrten und fahren bei Alarm herunter. Für ein neues Projekt kopiert das Team eine Standardbarriere, verwendet die Bibliotheksteile weiter und passt Länge und Höhe an; ab 2000 mm Länge aktiviert eine iLogic-Regel einen zweiten Halter.

Die Projektfarbe setzt das Team über eine Zusatzprogrammierung von uns im Vault, und die Programmierung überträgt die RAL-Farbe automatisch auf alle Barrieren des Projekts. Die komplette Konstruktion dauert etwa eine Minute, weil das Modell weitgehend parametrisch ist und vieles wiederverwendet wird.

Was zu Standards und Automatisierung dazugehört

Die Prozessanalyse für den ganzen Ablauf, Vault für die Ablage und unsere Add-ins als Werkzeuge.

Prozessanalyse und Roadmap

Die Prozessanalyse ist der Einstieg, wenn Ihre Frage über die Konstruktion hinausreicht, etwa bis in Fertigung oder Beschaffung. Wir betrachten mit Ihnen den ganzen Ablauf. Sie erhalten eine Roadmap mit den Maßnahmen dafür.

Autodesk Vault Einführung

Mit Vault arbeitet Ihr ganzes Team auf demselben Stand. Vorlagen, Bibliotheken und Konstruktionsrichtlinien liegen zentral mit Versionen und Rechten, und Teile findet Ihr Team über ihre Sachdaten wieder.

Add-ins für Inventor und Vault

Mit den PowerTools ergänzen Sie Inventor um die Sachdatenmaske mit Pflichtfeldern und den Variantengenerator, der Varianten über Parameter automatisch erstellt. Eine Testversion gibt es für 30 Tage.

Transparent, technical wireframe of a complex mechanical or industrial component with cylindrical and circular parts on a dark gradient background.

Wie Kunden die Zusammenarbeit erleben

Zwei Kunden über eine CAD-Umgebung, die wir mit ihnen neu aufgesetzt oder an ihre Anwendungen angepasst haben.

„[…] Wir haben unsere CAD-Infrastruktur mit Inventor und AutoCAD Architecture neu aufgesetzt. Einer der wichtigsten Vorteile bei AURON ist, dass wir einen persönlichen Ansprechpartner haben und immer den persönlichen Kontakt führen können, um so schnell zur Lösung zu kommen.“

Joanna Schreyögg

Geschäftsführerin, Wilhelm Kristen GmbH + Co. KG

Logo mit dem Text ‚ZEPPELIN WE CREATE SOLUTIONS‘ in dunkelblauer Schrift neben einem stilisierten Z-Symbol.

„[…] Wir buchten eine Inhouse-Schulung, in der spezifische Fragen zu speziellen Anwendungen für unsere Rohrbiegemaschine das Thema waren. Dabei haben wir Optimierungsmöglichkeiten ausgelotet und das System feinjustiert. Davon profitiert unser Unternehmen und davon profitieren auch unsere Kunden.“

Markus Gerstle

Fachkraft, NOLD Hydraulik und Pneumatik GmbH

NOLD HYDRAULIK PNEUMATIK Logo

Gemeinsam den nächsten Schritt für Ihr Team finden

Portrait eines Mannes mit dunklem, zurückgekämmtem Haar und Vollbart, der ein schwarzes, button-up Hemd trägt und in die Kamera lächelt.

Kostenfrei, ohne festes Format, online oder am Telefon: Im Erstgespräch schlagen wir den nächsten Schritt und eine Roadmap für Ihr Projekt vor.

Portrait eines Mannes mit dunklem, zurückgekämmtem Haar und Vollbart, der ein schwarzes, button-up Hemd trägt und in die Kamera lächelt.

Häufige Fragen zur CAD-Automatisierung

Antworten zu Konfiguratoren, iLogic, Vault und der Einführung von CAD-Standards.

Ab wann lohnt sich ein Konfigurator für die Konstruktion?

Ein Konfigurator lohnt sich, wenn sich dieselbe Konstruktionslogik oft wiederholt und Parameter, iParts und iLogic an ihre Grenze kommen. Ob das bei Ihrem Produkt so ist, hängt von fünf Faktoren ab. Es zählen die Häufigkeit der Wiederholung, der Anteil an Standardteilen, die Zahl der Varianten und ihre Unterschiede sowie die Komplexität der Regeln. Dazu kommt, ob nur ein Konstrukteur oder auch jemand anderes die Konstruktion anstoßen soll. Eine feste Schwelle, etwa eine Stückzahl, gibt es nicht; die Faktoren gehen wir im Erstgespräch mit Ihnen durch.

Wie lange dauert die Entwicklung eines Konfigurators für die Konstruktion?

Ein kleiner Konfigurator für die Konstruktion ist ab einigen Tagen entwickelt, große Konfiguratoren brauchen mehrere Monate; den Umfang für Ihr Produkt klären wir im Erstgespräch. Besonders umfangreiche Konfiguratoren entwickeln wir mit unseren Kunden laufend weiter.

Was ist der Unterschied zwischen iLogic und einem Konfigurator?

Mit iLogic legen Konstrukteure Wenn-dann-Regeln direkt im Modell an; ein Konfigurator ist eine eigene Programmierung über die Schnittstelle von Inventor, die ganze Konstruktionen nach Regeln erzeugt, samt Artikelnummern, Stücklisten und Exporten. Die iLogic-Regeln schreiben Konstrukteure im Editor von Inventor mit vorgefertigten Bausteinen; einen Konfigurator kann auch jemand ohne Konstruktionskenntnisse bedienen. Wachsen die iLogic-Regeln zu einem komplexen Regelwerk, steigen die Rechenzeiten, und Regeln können sich widersprechen, vor allem wenn niemand mehr den Überblick über alle hat; dann lohnt der Wechsel zum Konfigurator.

Wie läuft die Einführung von CAD-Standards ab, und wie aufwendig ist sie?

Die Einführung von CAD-Standards beginnt mit einer Analyse der heutigen Arbeitsweise, danach setzen wir zuerst das Wichtigste um; der Aufwand hängt vom Umfang und von der Komplexität der Teile ab. Den Rest ergänzen wir nach und nach, während Ihr Team weiterarbeitet. Eine Bibliothek mit zehn einfachen Teilen aufzubauen ist etwas anderes als eine mit fünfzig komplexen.

Braucht man für CAD-Standards ein PDM-System wie Vault?

CAD-Standards lassen sich auch ohne ein System für Produktdatenmanagement (PDM) einführen: Vorlagen, Stile, Bibliotheken und Projektdatei richten wir direkt in Inventor ein. Vault hält diese Standards an einer Stelle für alle bereit und macht Teile über ihre Sachdaten auffindbar. Arbeitet Ihr Team schon mit Vault, können Sie die Standardisierung auch dann einzeln beauftragen.